schulprogramm 2010/11

Unser Schulprogramm                                                                                                                                                   

 

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Inhalt:

 

                                                                                                            Seite

 

1.       Ausgangslage der Schule.............................................................. 2

1.1.    Daten............................................................................................ 2

1.2.    Aussagen zur Schulentwicklung zum Schulumfeld und ............... 3

zur Ausstattung mit Personal

 

2.       Pädagogische Grundorientierungen.............................................. 4

 

3.       Pädagogische Ziele und Schwerpunkte......................................... 5

 

4.       Grundsätze zur Umsetzung der Rahmenlehrplanvorgaben............ 6

 

5.       Der Bildungsgang an unserer Schule............................................ 7

 

6.       Das Bildungsangebot an unserer Schule....................................... 7

 

7.       Unsere Stundentafel...................................................................... 8

 

8.       Wie gestalten wir den Unterricht................................................... 8

 

9.       Der Tagesablauf an der Inge-Sielmann-Grundschule.................... 8

 

10.     Das Ganztagsangebot an unserer Schule....................................... 11

 

11.     Integration und Förderung an unserer Schule............................... 11

 

12.     Übergänge.................................................................................... 12

12.1.  Von der Kindertagesstätte zur Schule............................................ 12

12.2.  Übergang in die weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I..... 12

 

13.     Unsere Traditionen....................................................................... 13

 

14.     Evaluation..................................................................................... 14

 

 

 

 

 

 

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1.     Ausgangslage der Schule (Schuljahr 2010/11)

 

1.1.    Daten

 

          Schülerinnen und Schüler:          139

          Mädchen:                                      57

          Jungen:                                         82

 

5 Schülerinnen/Schüler im gemeinsamen Unterricht (2 Kinder Beschulung nach Rahmenlehrplan für Menschen mit geistiger Behinderung, 2 Kinder mit Förderbedarf für Hören, 1 Kind mit Förderbedarf für sozial–emotionale Entwicklung)

 

Klassen:                                    7 Klassen in 6 Jahrgangsstufen

 

Lehrkräfte:                                11 (A-Lehrer) davon 1 Sonderpädagogin

                                                             2 (B-Lehrer) nur zeitweilig an der Schule

 

sonst. pädagogisches Personal:   1 pädagogische Hilfskraft

1 Mitarbeiterin zur Unterstützung der  

   Schulsozialarbeit (MAE)

                                                             1 Mitarbeiterin des Vereins Lebenshilfe

                                                                Havelland e.V.

  3 Erzieherinnen der KITA im Ganztag   

     tätig

 

          Förderverein:                            gegründet November 2002

                                                           unterstützt schulisches Leben

 

          Kooperationspartner:                KITA Milow, KITA Bahnitz

                                                           TSV Germania Milow

                                                           TSV Chemie Premnitz

                                                           Musikschule Fröhlich

                                                           Einzelpersonen

                                                           Heinz-Sielmann-Stiftung

                                                           NABU, Naturwacht Standort Milow

                                                           KGS Großwudicke

                                                           OS Premnitz

                                                           Förderschule Spektrum Rathenow

                                                           Rathenower Werkstätten

 

 


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Räume:                                     7 Klassenräume

1 Werkstatt

1 Raum für Musikerziehung

1 Fachraum für naturwissenschaftlichen

    Unterricht

1 PC Kabinett

1 Theaterraum

3 multifunktionale Räume (für Teilung,

    Begegnung, Projekte Ganztag)

1 Schulbibliothek

1 Lehrerbibliothek

1 Lehrerzimmer

    Speiseraum

    Spiel- und Freizeiträume im Kellergeschoss

4  Räume im Bereich der KITA für Ganztag

1 Turnhalle

    ebenso im Gebäude: Ortsbibliothek

    Multimediazentrum Milow

 

 

1.2.    Aussagen zur Schulentwicklung, Schulumfeld, Ausstattung mit Personal

 

-        seit Schuljahr 2004/05 Grundschule mit offenen Ganztagsangeboten

-        zum Schuljahr 2006/07 Wechsel der Organisationsform zur verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHG)

-        seit 28.04.2007 Inge-Sielmann-Grundschule Milow

(Erweiterung des naturverbundenen Profils)

 

Mit dem Schuljahr 2002/03 begann die Ausgestaltung der Schule in Richtung ganztagsschulische Bildung und Erziehung und Verbundenheit mit Natur und Umwelt. An diesen Prozessen wurde beständig gearbeitet und Entwicklungen eingeleitet, die den heutigen Ist-Zustand beschreiben.

Der Schulbetrieb ist überwiegend gekennzeichnet durch eine ruhige, kindgerecht gestaltete Arbeitsatmosphäre. Der Unterricht ermöglicht eine methodisch vielfältige und projektorientierte Arbeit mit den Kindern. (siehe auch Ganztagsprogramm)

Es hat sich eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, dem sonstigen pädagogischen Personal und den Eltern entwickelt. Insbesondere sind viele Eltern in Unterrichtsprojekten einbezogen bzw. auch in individuellen Lernzeiten tätig. Ergänzende Angebote im Ganztag werden von ca. 80,0 % unserer Schüler wahrgenommen. Sie finden in Form von Arbeitsgemeinschaften in der Schule

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bzw. bei Kooperationspartnern und in Form von Betreuung in der KITA und Schule statt.

Alle Angebote an den Tagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind kostenfrei. Es werden lediglich geringe Gebühren für Materialkosten erhoben (5,00 € pro Schulhalbjahr).

 

Unsere Schülerinnen und Schüler kommen alle aus dem ländlichen Raum, wobei die sozialen Strukturen auch hier durchaus unterschiedlich sind. Der Anteil arbeitsloser bzw. nicht berufstätiger Eltern ist relativ hoch. Deshalb war es besonders wichtig in den letzten Jahren mit der Errichtung und Ausgestaltung

der ganztagsschulischen Bildung und Erziehung allen Kindern gleichen Zugang zu den Angeboten der Schule zu ermöglichen.

 

Die Schule liegt außerhalb des Ortskerns von Milow inmitten von Waldflächen und Wiesen. Im Gebäude selbst gibt es ein großzügiges Raumangebot, dass es jeder Klasse ermöglicht einen Klassenraum zu haben. Darüber hinaus stehen Fach,- Teilungs- und Projekträume zur Verfügung. Ausstattungen wurden teilweise durch Fördergelder aus dem Ganztagsprogramm der Landesregierung vorgenommen. Die Ausstattung mit Lehr- und Lernmaterialien ist als gut zu bezeichnen und kann jährlich gut ergänzt werden.

Die quantitative und qualitative Ausstattung der Schule mit Personal kann als zufriedenstellend bezeichnet werden, da hier besonders durch überregionale Zwänge die Personalversorgung nicht immer dem Schulprofil und den Bedarfen der Schule entspricht. Unsere Bemühungen gehen jedoch dahin, langfristig zu reagieren und auch mit den Schulen der Region zu kooperieren, um für den Fachunterricht und gegebenenfalls bei längerer Krankheitsvertretung den Unterricht abzusichern.

Im Kollegium herrscht eine Atmosphäre der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung und eines positiven Miteinanders. Problemlagen werden offengelegt und miteinander diskutiert.

Die Unterrichtsarbeit wird koordiniert. Bei Lehrkräfteausfall ist es ein Prinzip, den Unterrichtsausfall so gering wie möglich zu gestalten.

 

 

2.      Pädagogische Grundorientierung

 

1.    Ganztagsschulische Bildung und Erziehung prägen die Entwicklung unserer Schüler und Schülerinnen und unserer Schule.

2.    Erleben, Entdecken und Bewahren der Natur sind uns im Unterricht und in der Freizeit ein großes Anliegen

3.    Integration und Förderung sind Bestandteil des Schulalltags

 

 

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zu 1.       Der Schulalltag ist nach ganztagsschulischen Gesichtspunkten geordnet. Alle Partner im Ganztag tragen dazu bei. Besonderen Wert legen wir auf eine Verflechtung mit allen Partnern, besonders jedoch mit der KITA Milow und der KITA Bahnitz. Erzieherinnen arbeiten im Ganztag in den individuellen Lernzeiten mit. Wir tragen Sorge dafür, dass möglichst alle Kinder sich an zusätzlichen Nachmittagsangeboten beteiligen.

 

zu 2.       Die Kinder entwickeln ein positives Grundgefühl für die Natur und ihre Mitwelt. Sie entdecken, achten, beschützen und erhalten Lebewesen und Pflanzen. Die Schülerinnen und Schüler finden in der Natur viele wertvolle Entdeckungs- und Erfahrungsräume. Sie entwickeln und erweitern ihre Kreativität, Experimentierfreude und ihren Wissensschatz.

Die Mädchen und Jungen helfen ihren Lern- und Lebensraum Schule selbst nach ökologischen Gesichtspunkten mitzugestalten.

 

     zu 3.       Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Toleranz gegenüber anderen Menschen und lernen mit individueller Andersartigkeit umzugehen. Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung und anderen Förderbedarfen werden im gemeinsamen Unterricht beschult.

 

persönlichkeitsfordernde Aspekte unserer pädagogischen Grundorientierung

 

Die Schülerinnen und Schüler entdecken akzeptieren und verändern eigene Stärken und Schwächen.

Sie übernehmen und tragen Verantwortung für das eigene Handeln und für die Gruppe. Eigenaktivität und Initiative werden im Schulalltag gefördert. Sie entwickeln Toleranz gegenüber anderen.

 

 

3.       Pädagogische Ziele und Schwerpunkte

 

-    Durchsetzung der pädagogischen Grundorientierungen im Schulalltag

 

-    Einbeziehung von Naturverbundenheit und Naturschutz in die ganztags-

schulische Bildung und Erziehung. Das betrifft sowohl den Bereich der Unterrichtsarbeit als auch die ganztagsschulischen zusätzlichen Angebote

 

-    Entwicklung von „Sielmann Traditionen“

     Beginn:         2007                      :   Namensgebung

                          Schuljahr 2007/08:    Projekttage „Der Natur auf der Spur“

                                        Schulbauernhofwoche der 4. Klasse auf 

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                                        Gut Herbigshagen am Stammsitz der

                                        Heinz-Sielmann-Stiftung

Schuljahr 2008/09:  Weiterführung und –entwicklung der

                                Projekttage

                                Ökologische Schulhofgestaltung im Früh-

                                Jahr 2009

Schuljahr 2009/10:  Fertigstellung des Schulhofes

Der Schulhof wird weiter naturnah umgestaltet, so dass er als Lebens- Lern- und Spielraum genutzt werden kann.

 

           - Ausbau der Kooperation mit den KITAS Milow und Bahnitz

           - Abschluss eines Kooperationsvertrages

 

           - Vervollkommnung der Unterrichtsorganisation dahingehend, dass sie

             den Belangen der Schülerinnen und Schüler optimal entsprechen.

        Die individuellen Lernzeiten werden in die Lernblöcke integriert,

        so dass eine optimale Förderung eines jeden Kindes möglich wird. In

        den Jahrgangsstufen 1 bis 4 arbeiten Erzieherinnen und pädagogische

        Hilfskräfte mit.

 

          - Schülerinnen und Schüler erlernen mit der Gestaltung des Schulalltags,

             sich in geregelten Abläufen zu bewegen und bestimmte Verpflichtungen

            einzugehen.

 

 

 

4.              Grundsätze zur Umsetzung der Rahmenlehrplanvorgaben

 

-        Alle Lehrkräfte arbeiten daran, die Rahmenlehrplanvorgaben ständig zu erfüllen und schulprofilbezogene Bildung und Erziehung einzuarbeiten (Entdecken, Erleben und Schützen der Natur).

-        Sie nehmen an schulinternen und überschulischen Fachkonferenzen teil und nehmen Fortbildungsangebote wahr.

-        Die Ergebnisse von Fachkonferenzen und Fortbildungsveranstaltungen sollen der ständigen Entwicklung des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler nutzen.

-        Die Grundsätze der Leistungsbewertung werden in den entsprechenden schulischen Gremien auf der Grundlage der aktuellen Gesetzlichkeiten jährlich überprüft. Sie werden den Schülern und Eltern zur Kenntnis gegeben.

 

 

 

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5.              Der Bildungsgang an unserer Schule 

 

Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernfähigkeiten werden in einem gemeinsamen Bildungsgang so gefördert, dass sich Grundlagen für selbständiges Denken, Lernen und Arbeiten entwickeln. Es werden ihnen Erfahrungen vermittelt, wie man menschliches Miteinander gestalten kann. Durch enge Zusammenarbeit mit den KITAS und kindgemäße Formen des schulischen Lernens beginnen die Kinder diesen Bildungsgang. Nach dem Bildungsgang der Grundschule entscheiden sich Schüler und Eltern für einen Bildungsgang der Sekundarstufe I.

 

 

6.              Das Bildungsangebot an unserer Schule 

 

Der Unterricht wird in den Jahrgangsstufen 1-6 in der Regel im Klassenverband erteilt. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird im Klassenverband und in zeitlich begrenzten Lerngruppen erteilt, die nach Fähigkeiten, Leistungen und Neigungen differenziert werden.

In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden für eine Wochenstunde leistungsdifferenzierte Lerngruppen gebildet. Für zwei Wochenstunden vierzehntägig nehmen die Kinder ein Wahlangebot verpflichtend aus dem gesellschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Bereich wahr. Hier wählen sie zwischen 3 bis 4 verschiedenen Angeboten.

 

Die Verteilung der laut Stundentafel zur Verfügung stehenden Schwerpunktstunden wird auf Vorschlag der Lehrerkonferenz in den Mitwirkungsgremien diskutiert und von der Schulkonferenz beschlossen.

In den Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden sie derzeit den Fachbereichen Mathematik oder Deutsch und der Begegnungssprache Englisch zugeordnet. In Jahrgangsstufe 5 und 6 erhält in der Regel der Klassenleiter in seinem Unterrichtsfach eine Stunde, eine weitere wird je nach Leistungsstand dem Fachbereich Deutsch oder Mathematik zugeordnet.

Die dritte Schwerpunktstunde wird dem neigungsdifferenzierten Unterricht zugeordnet, damit für 2 Klassen jahrgangsübergreifend drei bis vier Angebote gemacht werden können.

 

Die Grundschule hat grundsätzlich einen integrativen Bildungsansatz, der durch unser Angebot im ganztagsschulischen Bereich mit den individuellen Lernzeiten noch verstärkt werden kann, um so über die Binnendifferenzierung im Unterricht hinaus für viele Schüler mit unterschiedlichen Lerndispositionen optimale Lernergebnisse  zu erreichen. Individuelle Förderkonzepte werden erarbeitet und umgesetzt.

 

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7.              Unsere Stundentafel 

 

 

1

2

3

4

5

6

Deutsch

6

6

6

 

5

5

Sachkunde

3

3

3

3

 

 

Englisch

 

 

3

3

4

4

Mathematik

4

4

5

5

4

4

Biologie

 

 

 

 

2

2

Physik

 

 

 

 

 

2

Wirtschaft-Arbeit-Technik

 

 

 

 

2

 

Geografie

 

 

 

 

1

1

Geschichte

 

 

 

 

1

1

Politische Bildung

 

 

 

 

1

1

LER

 

 

 

 

1

1

Musik

1

1

2

2

2

2

Kunst

1

1

2

2

2

2

Sport

3

3

3

3

3

3

Schwerpunkt

2

2

1

1

3

3

 

 

 

 

 

 

 

fakultativ: evang. Religion

(1)

(1)

(1)

(1)

(1)

(1)

 

 

 

 

 

 

 

Summe:

20

20

25

26

31

31

 

 

8.              Wie gestalten wir den Unterricht?

 

Das pädagogische Personal setzt sich für einen vielfältig gestalteten Unterricht ein.

Der Wechsel von Anspannung, Entspannung und Vielfalt der Unterrichtsmethoden ist für Kinder der Primarstufe sehr wichtig für einen kontinuierlichen Lernprozess.

Deshalb legen wir Wert auf ein gleichrangiges Nebeneinander von

Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Frontalunterricht, freier Arbeit, Projektarbeit, Leistungsermittlung und –bewertung.

Die Schüler lernen unabhängig von der Unterrichtsform die neuen Medien in die schulische Arbeit einzubeziehen und zu nutzen.

 

9.    Tagesablauf an der Inge-Sielmann-Grundschule Milow 

 

Die Gestaltung des Tagesablaufes ist so gewählt, dass eine altersentsprechende, kindgerechte Gestaltung den Ansprüchen, sowohl der jüngsten als auch älterer Grundschüler genügt. Der Stundenplan wird nach Schülererfordernissen gestaltet. Er gliedert sich in A- und B-Woche. Pro Tag gibt es drei Lernblöcke, die in

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den Jahrgangsstufen 1 – 4 individuelle Lernzeiten für die Schüler enthalten. Individuelle Lernzeiten gehören zum Ganztagsangebot, sind aber im Tagesablauf verpflichtend integriert. Am Nachmittag gibt es offene Freizeitangebote.

 

 

Betreuungsangebote der Inge-Sielmann-Grundschule Milow

 

 

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

6.00 - 7.15

Frühbetreuung kostenpflichtig mit Vertrag

7.15

 

 

bis

 

 

13.35

Unterricht einschließlich individueller Lernzeiten (VHG)

 

Mitarbeit der Erzieherinnen bei individuellen Lernzeiten

 

13.35

bis

15.45

Kindertagesbetreuung – kostenpflichtig mit Vertrag

Projekte, Arbeitsgemeinschaften, Betreuung

(Sozialpädagoginnen, Lehrerinnen, Kooperationspartner, Honorarkräfte)

-         für alle Schüler kostenfrei (außer geringe Kosten für Materialien)

Kindertagesbetreuung – kostenpflichtig mit Vertrag

15.45 - 16.30

Spätbetreuung (kostenpflichtig) mit Vertrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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10.               Das Ganztagsangebot unserer Schule

 

Die Inge-Sielmann-Grundschule Milow ist eine verlässliche Halbtagsgrundschule (VHG).

Die Kinder sind verpflichtend von 7.45 Uhr bis 13.35 Uhr in der Schule. In dieser Zeit liegen als Kernstück der Unterricht und die individuellen Lernzeiten.

Vor dem Unterricht schafft der offene Frühbeginn ab 7.15 Uhr eine freundliche Atmosphäre zum Anfang des Schultages. Frühbetreuung wird ab 6.00 Uhr durch die KITA angeboten.

Nach dem Unterricht gibt es offene Angebote in Form von Arbeitsgemeinschaften (ca. 15), Projekten und Kindertagesbetreuung. Die offenen Angebote werden durch unseren Kooperationspartner KITA Milow, Honorarkräfte, Lehrkräfte und andere Kooperationspartner wie z.B. NABU, Sportvereine, Musikschule organisiert.

Zurzeit nehmen mehr als 80% unserer Schüler diese offenen Angebote wahr. Offene Ganztagsangebote gibt es Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. An diesen drei Wochentagen ist die Teilnahme für alle Kinder kostenfrei.

Eltern, die vor 7.15 Uhr, nach 15.45 Uhr, sowie Montag und Freitag nach 13.35 Uhr Betreuungsbedarfe haben zahlen Gebühren laut KITA-Satzung der Gemeinde Milower Land.

Das Ganztagskonzept ist somit ein sehr kinder- und familienfreundliches Angebot in unserer Region und bietet die Möglichkeiten einer sinnvollen und vielfältigen Freizeitgestaltung. Die Freizeitangebote werden ständig aktualisiert und den Interessen und Neigungen der Kinder unter Berücksichtigung der Evaluationsergebnisse und der schulischen Möglichkeiten angepasst.

 

 

11.               Integration und Fördern an unserer Schule

 

Ein jedes Kind seinen Möglichkeiten entsprechend individuell zu fördern ist ein Anliegen unserer pädagogischen Arbeit. Hierbei gibt es durch Differenzierungsmaßnahmen sowohl Kinder mit Lernschwierigkeiten als auch Kinder mit besonderen Begabungen zu fördern. Das geschieht im Unterricht und in den individuellen Lernzeiten. Die Arbeit mit individuellen Lernplänen unterstützt dieses Anliegen.

Der gemeinsame Unterricht wird für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf organisiert. Zurzeit werden an unserer Schule drei Kinder mit geistiger Behinderung  und weitere drei Kinder mit dem Förderschwerpunkt Hören und sozial-emotionale Entwicklung im gemeinsamen Unterricht beschult. Das bringt viele Vorteile. Die Kinder mit Förderbedarfen nehmen am Schulalltag aller Kinder teil und erwerben Lebenstüchtigkeit in ihrer vertrauten

Umgebung.

 

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Die anderen Kinder lernen mit Andersartigkeit gut umzugehen und Hilfe zu geben, wo sie nötig ist.

Außerdem werden fremdsprachige Kinder gefördert, damit sie bessere Ausgangspositionen für ihre Lernsituation erhalten.

Alle Fördermaßnahmen erfordern natürlich personelle Voraussetzungen. Hier ist unsere Schule gut aufgestellt. So gehören eine Sonderpädagogin, eine pädagogische Hilfskraft und eine Mitarbeiterin des Vereins Lebenshilfe Havelland e.V. zum pädagogischen Personal unserer Schule, die in guter Zusammenarbeit mit den Klassenlehrkräften die Förderung unserer Schule mitgestalten.

 

 

12.     Übergänge

 

12.1.  Von der Kindertagesstätte zur Schule

 

Das Gelingen des Übergangs von der Kindertagesbetreuung in die Schule ist für die Bildungsbiografie eines jeden Kindes von hoher Bedeutung.

Im Schuljahr 2009/10 schlossen die Inge-Sielmann-Grundschule und die Partner KITA Zwergenburg Milow und KITA Bahnitz Kooperationsvereinbarungen ab. Folgende Formen der Zusammenarbeit wurden vereinbart:

§  Koordination des Einschulverfahrens

§  wechselseitige Hospitationen von Lehrern und Erziehern

§  gemeinsame Gestaltung von Elternabenden

§  Vorschulturnen

§  Veranstaltungen für die künftigen Einschüler in der Schule

§  Durchführung gemeinsamer kultureller Höhepunkte im Jahr

 

Alle Vorhaben sind in einem Kooperationskalender festgeschrieben und werden für Eltern und Beteiligte öffentlich gemacht.

 

12.2.  Übergang in die weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I nach der       

         6. Klasse

 

In Jahrgangsstufe 5 und 6 erfolgt mit Beginn des Fachunterrichts auch die Orientierung für den Übergang in die Schulformen der Sekundarstufe I. Hier benötigen Eltern und Schüler eine gute Beratung durch die Grundschule, denn die besten Lernergebnisse wird ein Kind dann erzielen, wenn es eine Schule wählt, an der es gefordert und gefördert wird.

So werden Eltern schon frühzeitig informiert und beraten. In der Jahrgangsstufe 6 läuft dann das Übergangsverfahren in die Sekundarstufe I.

 

Um den Übergang in die 7. Klasse für Schüler zu erleichtern und transparent und möglichst informativ zu gestalten, haben sich die Oberschule Premnitz und

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die Inge-Sielmann-Grundschule Milow auf eine Kooperation bei diesem Prozess geeinigt.

 

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf folgende Bereiche:

 

§  Kooperation der Lehrkräfte

§  Kooperation der Eltern

§  Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern (Oberschultag, Schnupperunterricht)

 

Die Kooperation wird als ganzjähriges Angebot organisiert und ist in einem Konzept der Oberschule Premnitz festgeschrieben.

 

13.     Unsere Traditionen

 

Eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Schulklimas spielen schulische Traditionen. Durch die Entwicklung von Schultraditionen können sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte einbringen, um eigene Ideen im Schulprofil zu verankern und sich damit stärker mit ihrer Schule zu identifizieren.

Traditionen prägen das Profil einer Schule; Veränderungen im Schulprofil führen auch zur Entwicklung neuer Traditionen.

Folgende Traditionen bestehen an der Inge-Sielmann-Grundschule Milow.

 

1.            Projekttage „Der Natur auf der Spur“

Teilnahme von Frau Sielmann und der Vorstände der Heinz-Sielmann-Stiftung, Zusammenarbeit mit NABU und Naturwacht

2.            Schulbauernhofwoche der 4. Klassen am Stammsitz der Heinz-Sielmann-Stiftung in Duderstadt

3.            Teilnahme einzelner Klassen und des Fördervereins am Milower Bauernmarkt und am Milower Weihnachtsmarkt

4.            Besuch der 5. Klasse in den Rathenower Werkstätten

5.            gemeinsame Veranstaltungen mit der Förderschule Spektrum Rathenow

6.            Schnupperunterricht in der Oberschule Premnitz, sowie Teilnahme am Oberschultag. (Klassenstufe 5 und 6)

7.            sportliche Veranstaltungen: Herbstcrosslauf, Teilnahme an Wettkämpfen der Kreisolympiade und an den Wettkämpfen Jugend trainiert für Olympia

8.            festliche Einschulung, feierliche Zeugnisausgabe der 6. Klasse mit Abschlussfeier für die Grundschulzeit

9.            Besuch von 1-2 Theateraufführungen pro Schuljahr

10.        Teilnahme an den Waldjugendspielen

 

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11.        schulinterner Vorlesewettbewerb der 6. Klasse zur Ermittlung des Schulsiegers

12.        „Zwergenschule“ für Vorschulkinder, Vorschulturnen

13.        Talentewettbewerb

14.        Veranstaltung mit Schülerauszeichnungen zum Schuljahresende

 

 

14.     Evaluation

 

Die Evaluation der im Schulprogramm festgeschriebenen Inhalte erfolgt laufend in der Arbeit der schulischen Gremien.

Alle zwei bis drei Jahre soll das Schulprogramm inhaltlich überprüft werden bzw. fortgeschrieben werden. Dazu werden Aussagen im Schuljahresarbeitsplan gemacht und eine aktuelle Arbeitsgruppe unter der Verantwortung der Schulleitung gebildet. (nächster Termin 2012/13)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesablauf in der verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHG)

 

 

Zeit

1./2. Klasse

3. Klasse

4.Klasse

5.Klasse

6.Klasse

Frühhort und offener Beginn

ab 6:00

ab 7:15

angemeldete Kinder ab 6:00 Uhr; Aufsicht durch LehrerInnen + ErzieherInnen ab 7:15 Uhr; Präsenzpflicht der LehrerInnen ab 7:30 Uhr in den Klassen- und Fachräumen

1. Block

7:45 – 9:15

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Frühstück + Hofpause

9:15 – 9:45

ž  Kinder der Klassen 1 – 4 frühstücken von 9:15 – 9:25 Uhr unter Aufsicht in den Klassen ® Hofpause

ž  Kinder der 5. und 6. Klassen können im Speiseraum (Schülercafé) frühstücken oder im Klassenraum (organisiertes Frühstück durch Klassen, Erzieher und Lehrer)

             2. Block

9:45 – 11:15

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Mittagsband

11:15 – 12:05

ž  Mittagessen

ž  Angebote (geöffnete Räume: PC-Raum, Turnhalle, Schülercafé, Bibliothek) durch     ErzieherInnen und LehrerInnen, eventuell Eltern

ž  Spiele auf dem Hof

3. Block

12:05 – 13:35

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ergänzende Angebote

13:40 – 15:30

ž  Arbeitsgemeinschaften und Kindertagesbetreuung (ErzieherInnen, LehrerInnen, Honorarkräfte, Vereine)

ž  Kindertagesbetreuung (früher Hort), Sport, textiles Gestalten, Töpfern, Malen, Schach, Kochen und Backen, Englisch, Musikschule Fröhlich, Computer, Bibliothek, Theater, Handball TSV Germania Milow, Fußball TSV Chemie Premnitz

Späthort

15:30 – 17:00

ž  angemeldete Kinder

 

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Unterricht laut Stundentafel

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individuelle Lernzeit

Planung und Absicherung durch LehrerInnen und ErzieherInnen

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individuelle Lernzeit im Wechsel mit Unterricht

Im Wechsel Unterricht bzw. individuelle Lernzeit